Das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept -
ein Instrument der integrierten ländlichen Entwicklung
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Die Entwicklung im ländlichen Raum ist geprägt von vielfältigen Problemen und Herausforderungen.
Daher wurden die Fördergrundsätze der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des
Küstenschutzes mit Wirksamkeit ab 2004 neu ausgerichtet. Dabei wurde insbesondere die bisherige
Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung zu einem Integrierten ländlichen Entwicklungskonzept weiterentwickelt.
Die Erarbeitung integrierter ländlicher Entwicklungskonzepte bildet hier eine wesentliche Grundlage, die
aktuellen Herausforderungen anzunehmen und Probleme zu überwinden. Das Vorhandensein eines ILEK erhöht
die Chancen auf Projektförderung sowie das Volumen der Förderung.
Ziele eines ILEK sind
- Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
- Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen
- Kooperativer Umwelt- und Naturschutz
- Erhaltung und Entwicklung vitaler und attraktiver Lebens- und Naturräume
Hierzu bereitet das ILEK den Einsatz von Fördermitteln der Integrierten Ländlichen Entwicklung vor
und koordiniert diesen:
- Dorferneuerung und -entwicklung
- Kooperationen zur Einkommensdiversifizierung
- Neuordnung des ländlichen Grundbesitzes
- Schutzpflanzungen
- Infrastrukturmaßnahmen
Darüber hinaus soll mit Hilfe eines ILEK auch der Einsatz weiterer Fördermittel abgestimmt und koordiniert werden.
Zentraler Ansatzpunkt für die Entwicklung einer Region sind die sogenannten endogenen Potenziale:
- Wo liegen die Besonderheiten der Region?
- Wie lässt sich ein unverwechselbares Regionsprofil aufbauen?
- Welche Kernkompetenzen der ILEK-Region lassen sich künftig gezielt nutzen und weiter ausbauen?
Der ILEK-Ansatz erfordert damit eine grundlegende Neuorientierung auf die Region.
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