Wassererlebnispfad Sprotte
Den Flyer zum Wasserpfad können Sie durch einen Klick auf das neben stehende Bild herunterladen (PDF, 708 KB).
Zur Internetseite der Gemeinde Posterstein zum Wassererlebnispfad gehts hier.
Nach mehrjähriger Vorbereitungs-, Planungs- und Bauzeit konnte am 24. Mai 2005 der Wassererlebnispfad an der Sprotte
eingeweiht werden. Der Wassererlebnispfad ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Schmölln und der Gemeinden Nöbdenitz und Posterstein. Der Wassererlebnispfad liegt unmittelbar am Radweg zwischen Schmölln und Posterstein, der einmal bis zur BUGA führen soll. Auf einer Länge von ca. 9 km kann man an 13 Stationen Spannendes und Lehrreiches über die Sprotte, Fließgewässer oder Wasser allgemein erfahren und mit verschiedenen Sinnen erleben. Auch zu Fuß läßt sich der Pfad bequem in zwei Etappen erkunden. An jeder Station gibt es auf einer Schautafel Informationen zu einem bestimmten Thema, einen kurzen Hinweis auf die installierte Aktion, eine Geschichte für Kinder sowie einen weiteren Ausflugstipp in die Umgebung. Jeweils passend zum Thema sind Installationen vorhanden, an denen man selbst aktiv werden kann.
Am Anfang und am Ende des Pfades wird das Gewässersystem der Sprotte vorgestellt. Im Weidendorf kann man sich in einer Weidenhütte oder in einer künstlichen Kopfweide - Dickköpfchen, dem Maskottchen des Wassererlebnispfades - verstecken. An der Beobachtungsstation lassen sich seltene aber typische Vögel der Sprotte entdecken. Auf verschiedenen Querungsmöglichkeiten kann man Geschicklichkeit und Mut testen. Menschentreppe und Stemmfisch lassen die Funktionsweise einer Fischtreppe nachempfinden. Mit der geheimnisvollen Hörbrücke kann man sich flüsternd über einen Teich unterhalten. Die Geschichte der Scheitholzflößerei wird in einem wunderbaren Scherenschnitt der Künstlerin Luise Neupert aus Schmölln erzählt. Die Wasserstandsorgel symbolisiert den aktuellen Wasserstand der Sprotte. Am Mühlenspielplatz kann man Wasserräder antreiben, pumpen und vieles mehr. Der Tastsinn ist am Kneipp- und Tastpfad angesprochen, bei dem es gilt, mit nackten Füßen die Uferzone von Gewässern zu erkunden und einen Graben zu durchqueren. Der Matschplatz bietet schließlich Gelegenheit, sich als Baumeister von Flüssen und Staudämmen zu betätigen oder einfach zu matschen.
Die Bürgermeister der beteiligten Kommunen, Herr Köhler, Herr Heydenreich und Herr Jakubek sowie Herr Neumann vom planenden Ingenieurbüro für Planung und Umwelt dankten den Fördermittelgebern für ihre Unterstützung (Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung, LEADER+ Aktionsgruppe, GFAW Thüringen, Arbeitsagentur Altenburg), den Genehmigungsbehörden für die gute Zusammenarbeit sowie der ausführenden Firma Containerdienst Seyfarth GmbH für ihre Geduld bei den nicht immer einfachen Aufgaben.
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